Monatsarchiv für den Zeitraum Mai 2007
30. Mai 2007
Auch diesen Freitag soll wieder unsere Kreisvorstandssitzung stattfinden!
Wie gewohnt treffen wir uns um 17:00 Uhr im Kreisbüro…
Die vorgesehene Tagesordnung:
Top1 Aktuelles
Top2 Terminabgleich
-Infostrand
-Werbespot
-weiteres…
Top3 Wahlkampfplanung
-Werbespot                                                                                                                                                                -Info-Veranstaltung (Falk)
TOP4 Marmsfestiva
Top5 Verschiedenes
Den Vorsitz dieser Sitzung wird diesmal Ronja übernehmen, da Robert auf einer Reise in Bonn ist. Wir wünschen viel Glück und Spaß.
Bis Freitag dann
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21. Mai 2007

Afghanistan. Seitdem deutsche Truppen nach Afghanistan entsendet wurden, besteht auch innerhalb der SPD eine starke Debatte über den Sinn und die Effektivität dieses Einsatzes. Es gibt viele Skeptiker und wenn man die Presse verfolgt, merkt man schnell, dass Afghanistan noch sehr weit entfernt von dem anzustrebenden Frieden und der Demokratie ist. Des Weiteren überschatten Attentate die Erfolgsgeschichte der deutschen Soldaten, wie z.B. das Selbstmordattentat in Kunduz am vergangenen Samstag.Trotzdem ist es ungeheuer wichtig, dass die Soldaten noch nicht abgezogen werden, da dies den fortlaufenden Erfolg der Mission - Frieden nach Afghanistan zu bringen - stark gefährden würde.
Doch wie viele Opfer sind wir noch bereit einzugehen? Die SPD fordert deshalb eine neue Grundsatzdebatte, die den weiteren Verlauf der Rolle Deutschlands in diesem Krieg klären soll. Denn es ist klar, dass sich Deutschland dafür einsetzen wird, den Frieden in der Welt zu unterstützen und Terrorismus nicht zu tolerieren. Doch auch hierzu ist die richtige Strategie nötig, um einen weiteren Erfolg des Bundeswehreinsatzes abzusichern und möglichst viele Soldaten und Zivilisten vor dem Tod zu bewahren.Wir Jusos sprechen uns deshalb offen für eine weitere Debatte um die Mandate für einen weiteren Auslandseinsatz aus. Denn Krieg ist kein Spiel und macht nur dann einen gewissen Sinn, wenn alle anderen Mittel fehlgeschlagen sind und ein Zielgerichtetes Fortkommen zugesichert werden kann.
17. Mai 2007
Ein Beitrag von André Behrens:
Nun im Grunde genommen kann man davon ausgehen, dass Recht und Ordnung in einem Rechtsstaat unerlässlich sind, da nur mit bestimmten Regeln ein friedvolles Zusammenleben möglich gemacht werden kann. Doch wo liegen die Grenzen?
Dieses Thema hat durch den G8-Gipfel wieder einen neuen Stellenwert erlangt. Es ist natürlich klar, dass Deutschland als Veranstalter des G8-Gipfels für die Sicherheit seiner Besucher Sorge zu tragen hat, doch ist es nicht so, dass durch die so hoch gesetzten Sicherheitsmaßnahmen Proteste geradezu heraufbeschworen werden?
Die Menschen sind einfach unzufrieden, wenn Millionen Euro dafür ausgegeben werden den Standort Heiligendamm in eine Art Festung umzubauen, und sogar mit einer Bannmeile für Versammlungen zu versehen.
Meines Erachtens nach hätte man hier mehr Geld eingespart, wenn man das Treffen an einem weniger belebten Standort als Heiligendamm vollzogen hätte.
15. Mai 2007

Das die Globalisierung, im Grunde genommen die deutsche Wirtschaft steigert ist heutzutage kaum noch zu bestreiten. Waren werden quer über die ganze Welt exportiert und importiert. Doch hat die Globalisierung auch positive Aspekte, für den Normalverbraucher?
Heutzutage geistert in den Köpfen jedes Mitbürgers, wenn das Wort Globalisierung fällt ein Schreckgespenst umher. Dunkle Erinnerungen kommen wieder an das Tageslicht. Sie prägen das Bild von Entlassungen, Machtballung von Großkonzernen und Privatisierung.
Doch zu verkennen ist nicht, dass der Globalisierung in der heutigen Zeit auch erhebliche Wichtigkeit zugeschrieben wird. Besonders in einem Staat wie Deutschland, der ein hohes Augenmerk auf die Export-Branche legt.
So wird nicht nur die überall erhältliche Warenvielfalt gesteigert, sondern es entstehen auch neue Arbeitsplätze und den Firmen wird ein Transkontinentaler Handel ermöglicht (wie z.B. über das Internet).
Niemals zuvor war es derart einfach Käufer und Verkäufer von überall auf der Welt in einem so breiten Spektrum vorzufinden. Durch diese zusammenwachsende Welt wird auch das kulturelle Zusammenleben und die Völkerverständigung gefördert.
Dennoch ist bei der Globalisierung Vorsicht geboten. Denn wo Großkonzerne ungehemmt in die ganze Welt verkaufen, dort merkt man schnell, dass die einzelnen Menschen und deren Schicksal keine große Rolle mehr zugeschrieben wird.
Wir Jusos denken deshalb, dass eine Globalisierung zwar unabdingbar für den weiteren Erfolg der deutschen Wirtschaft ist, dennoch aber mit erhöhtem Maß auch auf sie geachtet werden muss.
Denn die Globalisierung darf nicht zu einer Verschlechterung unserer Lebensumstände beitragen, sondern sie sollte diese Verbessern.
14. Mai 2007

Katastrophale Zustände in Deutschland:”Hungerlöhne gibt es nicht!?”
Davon sollte man in einem Sozialstaat wie Deutschland eigentlich ausgehen, doch die Realität deutscher Arbeiter sieht leider anders aus.
Dies lässt sich z.B. an einem erfolgreichen deutschen Catering-Unternehmen festmachen. So verdienen hier die Mitarbeiter, die das Essen an die Kunden ausliefern, sogar weniger als 4€ pro Stunde. Eine Tatsache, die nicht gerade von fairen Löhnen zeugt. Das Essen, welches von den Mitarbeitern ausgeliefert wird, könnten sie sich selbst von diesem Lohn nicht leisten.
Doch in den Chefetagen spielt man den Ahnungslosen. So heißt es einem Bericht der Sendung “Monitor” des WDR vom 3. Mai 2007.
Der Chef geht sogar soweit zu sagen, dass in seiner Firma ein Stundenlohn von rund 7,58 Euro pro Stunde an die Mitarbeiter ausgezahlt wird. Tatsächlich erhalten die Mitarbeiter 43 Cent pro ausgeliefertem Menü. Glaubt der Arbeitgeber hier, seine Angestellten könnten 18 (!) Menüs die Stunde ausliefern?
Wir Jusos nennen einen Stundenlohn von weniger als 4€ sittenwidrig!
Und fordern einen generellen Mindestlohn, der solche Missstände in Deutschland beseitigt. Man kann bei einer solchen Bezahlung nicht einfach wegschauen. Hier besteht erhöhter Handlungsbedarf! Es kann nicht sein, dass ein Großteil der Gesellschaft ausgebeutet wird und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander driftet.
Wenn Du auch dieser Meinung bist, dann werde jetzt aktiv! Helfe uns für einen Mindestlohn und gegen soziale Ausbeutung zu kämpfen!
13. Mai 2007
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
wie gewohnt findet unsere nächste Sitzung am Freitag den 18. Mai im Kreisbüro der SPD Harburg statt.
Wie gewohnt gegen 17 Uhr – Schloßmühlendamm 8-10, 21073 Hamburg – 4. Stock SPD/Klose
Die Tagesordnung folgt und wird hier demnächst nachgetragen.
Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen. Jeder ist willkommen.
Euer Robert
9. Mai 2007

12. Mai 2007, diesen Samstag steht für den Wahlkreis 16 (Harburg) eine Wahlkreisvollversammlung an. Hier könnt Ihr – sofern Ihr SPD Mitglied und über, oder genau 18 Jahre alt seid – Euren Kandidaten für die Bürgerschaft und Bezirksversammlung unterstützen.
Wir wünschen allen Kandidaten, natürlich aber besonders den jüngeren Mitgliedern, viel Glück und hoffen auf weitere Zusammenarbeit.
8. Mai 2007

Mit viel Witz und Charme, so wollen wir Jusos uns nun auch einmal Präsentieren.
Hierzu haben wir uns überlegt auch einmal auf die “andere Art” für uns zu Werben. So wird der Kreisvorstand in den nächsten Wochen an einem “Wahlwerbespot” arbeiten. Bereits jetzt werden die ersten Drehbücher entworfen, um dann auf der nächsten KV Sitzung der Harburger Jusos, die übrigens am Freitag, den 18. Mai stattfindet besprochen zu werden.
Ziel dieser Aktion soll es sein, auf witzige Art und Weise junge Menschen anzusprechen und Sie für uns zu begeistern.
Vorstellen werden wir unseren fertigen Film dann wahrscheinlich im Laufe eines Freilichtkinoabends der Marmstorfer SPD. Wenn Ihr nähere Informationen zu unserem Film oder zu dem Kinoabend erhalten wollt, schreibt uns einfach eine E-Mail an Vorstand@Jusos-Kreisharburg.de
8. Mai 2007
Vorwärts!: So sollte es nun eigentlich so langsam in die Wahlkampfphase gehen.
Doch zu unserem Erschrecken mussten wir in den letzen Tagen feststellen, dass viele Jugendliche in Harburg gar nicht wissen, wer oder was wir Jusos eigentlich sind!
Ein Zustand, den wir so unmöglich auf uns sitzen lassen können. Zu diesem Zweck haben wir uns bei unserer letzten Sitzung mit dem Thema befasst und wollen nun mit verschieden Aktionen für unseren Kreisvorstand Harburg werben, aber in aller erster Linie natürlich auch aufklären und das Gespräch mit Jugendlichen suchen.
Der Auftakt, dieser Kampagne beginnt am Samstag den 19.Mai mit einer Werbeveranstaltung.
Genaueres möchten wir an dieser Stelle noch nicht preisgeben, wir versprechen aber, dass es ein Infostand der anderen Sorte sein wird.
Wer also Lust verspürt ist herzlich eingeladen mit von der Partie zu sein.
Wann? Samstag, den 19. Mai
Wo? Am Außenmühlen Teich
1. Mai 2007
Seit’ an Seit’ mit den Gewerkschaften kämpfen Jusos und SPD für gerechte Arbeit und wehren sich gegen irreführende Parolen vermeintlich “Linker Parteien”.
Sogar das Wetter spielte mit, als SPD und Gewerkschaften zum mittlerweile 119ten Mal am 1. Mai für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer demonstrierten. Auch die Jusos Harburg waren selbstverständlich zahlreich vertreten. Für Harburg war es ein schönes Bild: Gewerkschaften und Jusos/SPD Seit’ an Seit’! Gemeinsam gegen die zunehmende soziale Kälte in unserer Stadt. Gemeinsam dafür, dass Dinge wie der Ausverkauf der Stadt auf Kosten der Arbeitnehmer gestoppt werden.
Wir wissen, das die Wirtschaftsdaten scheinbar gut sind. Der Hafen boomt (der Verkaufswahn des CDU-Senats konnte hier noch einmal gestoppt werden), die Wirtschaft brummt. Doch kommt der Aufschwung bei allen an? Geht es nur um die “Wachsende Stadt”? Es geht um mehr. Hamburg war immer eine Stadt, welche gewachsen ist. Doch sie muss endlich auch wieder zusammenwachsen! Dieser Aufschwung darf nicht nur bei den Managern ankommen!Die Frage bleibt: 7 Jahre CDU. Geht es Hamburg wirklich besser?
Die Jusos Harburg betrachten eine weitere Entwicklung mit Sorge: Extremistische Parteien entdecken zunehmend soziale Themen als Deckmantel für ihre radikalen Thesen. Nicht nur Linkspopulisten versuchen, die Menschen mit leeren Versprechungen in die Irre zu führen. Am 1. Mai haben sich erstmals auch rechtsextreme Parteien als Wölfe im sozialen Schafspelz präsentiert. Das dürfen wir nicht dulden!
Wir sagen nein! Nein zur Ausbeutung von Jugendlichen, nein zur Verschärfung der sozialen Missstände. Dafür das Hamburg das bekommt, was es braucht: Eine ausgewogene, sozialdemokratische Politik. Politik für den Menschen, denn Hamburg – und Harburg – sind Zukunft.
Video zum 1. Mai:
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